Ja, die Welt wird sich durch die CORONA-Pandemie verändern, der motorisierte Verkehr aber auch in Freiburg  nicht verschwinden. Vielmehr zeigt sich, dass dadurch der Individualverkehr weiter an Bedeutung zulegen wird. Es gilt bei der Thematik Verkehrsinfrastruktur nicht die Augen zu schließen, sondern sich der Probleme anzunehmen und diese zu lösen.

„Die Freiburger Kommunalpolitik darf wichtige Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die  B 3 -neu- nicht nochmal zur Disposition stellen. Seit Jahrzehnten zählt diese Straßenbaumaßnahme zu den Hauptforderungen der nördlichen Freiburger Stadtteile“ so Antonio Fusco, Vorsitzender der CDU Zähringen. Der Kraftfahrzeugverkehr aus den nördlichen Umlandgemeinden nach Freiburg wird auch in Zukunft weiter große Bedeutung haben. Die voranschreitende Verdichtung der Wohngebiete im gesamten Freiburger Norden führt zu einer erheblichen Ausdehnung des Quellverkehres. Der Stadtteil Zähringen ist nach wie vor durch die Zähringer Straße geteilt. Der Durchgangsverkehr nutzt vermehrt den „schnellen“ Weg durch die ampelfreien, unüberwachten Straßen in den Wohngebieten, anstatt die geschwindigkeitsreduzierten Hauptverkehrsrouten zu nutzen.  Einen wichtigen Beitrag zur Beseitigung dieser Malaise und Bündelung des motorisierten Verkehrs bringt die Umsetzung der B 3 -neu-.

Wenn jetzt die Priorisierung kommunaler Projekte auf die Agenda des Gemeinderates kommt, muss die längst fällige Realisierung dieser Verkehrsmaßnahme, zum Schutz der Bevölkerung, zur Entlastung der Umwelt und zur Förderung der ansässigen Wirtschaft, bevorzugt realisiert werden. Es geht auch darum, verkehrspolitisch nicht nur stur auf die Ost-/Westverbindung in unserer Stadt zu schauen und den Blick mehr nach Norden zu richten. Die CDU Zähringen fordert daher vom Gemeinderat und der Stadtverwaltung, das geplante Verkehrsprojekt B 3 -neu- nach wie vor zu priorisieren und umzusetzen. Fördermittel dazu sind zugesagt und die Planungen liegen seit Jahrzehnten in den Schubladen. Jetzt müssen diese endlich geöffnet werden, so Antonio Fusco.

Bei in den kommenden Jahren zu erwartenden verminderten Steuereinnahmen ist bei der städtischen Fiskalpolitik die Ausrichtung auf investive Ausgaben zu legen.

 

                                                                                                

 

Antonio Fusco

Vorsitzender CDU Freiburg-Zähringen

In Zähringen ist uns trotz Stadtjubiläums nicht nach Feiern zumute!

 

„keine Buhrufe, aber Enttäuschung, Frustration, Resignation und Empörung entstand nach dem Neujahrsempfang in der Bevölkerung Zähringens nach dem Neujahrsempfang des Bürgervereins mit Bürgermeister Stefan Breiter“, so der Vorsitzende der CDU-Zähringen Antonio Fusco. Wichtige Verkehrsregelungen werden immer wie der verschoben.

Die CDU-Nordstadtverbände von Freiburg haben sich im letzten Jahr bei der Veranstaltung „Verkehrsforum Freiburg-Nord“ für eine zeitnahe Realisierung der B 3 -neu- und der Wildtalspange stark gemacht. Verkehrspolitisch sind beide Maßnahmen wichtig, denn damit wird Schleichverkehr in den Wohnstraßen der Stadtteile verringert. Das Schlimme ist, Schleichverkehr in den Wohnquartieren interessiert außer den Betroffenen offensichtlich niemanden, wohl auch nicht die Verkehrsplaner im Rathaus. Besser als der vielfach gepriesene Verkehrsfluss passen stattdessen Verkehrsbeeinträchtigungen des motorisierten Verkehrs auf den Hauptachsen zum Verkehrsfluss ins Konzept. Die Rechnung des erkauften Erfolgs haben unter dem Deckmantel der Verkehrswende die Anwohner der Wohnquartiere zu tragen. Dabei sind diese Straßen nicht dafür vorgesehen und ausgebaut, denn ansteigenden Verkehr zu bewältigen.

Nun also die Hiobsbotschaft von Bürgermeister Breiter: Die B 3 -neu kommt erst mit einer weiteren Verzögerung und die Wildtalspange ist einem mittelfristigen Zeitplan unterworfen. Keine Rede mehr davon, daß sie längst im Verkehrsplan 2020 ausgewiesen ist. Wie häufig wurden bei Veranstaltungen Planungen zu den Verkehrsprojekten versprochen und zuletzt sogar Gelder dafür vom Gemeinderat zur Verfügung gestellt? Wie war das nochmal bei der Veranstaltung „OB vor Ort“ im November zum Thema Wildtalspange oder Umfahrung B3 Nord ? Unverbindlichkeit pur ! Schlechte Nachrichten gehören vielleicht nicht zum positiven Image eines OB.

Nun lasst uns 900 Jahre Freiburg feiern und Deckel drauf! Verkehrsprojekte für den motorisierten Individualverkehr sind nicht gut fürs Freiburger Klima. Es gilt sich der Realität zu stellen ! D.h. konkret: der Verkehr quält sich bis auf weiteres durch die Wohngebiete der gesamten Nordstadt. Es wird geplant und geplant wohl solange bis kein Geld mehr verfügbar ist. Die Aufrufe der Bundesregierung zum Abruf von Bundesmitteln, die jetzt durch das neue Gemeindefinanzierungsgesetz (GVFG) noch verstärkt werden, bleiben wohl auch in Freiburg ungehört. Umgesetzt wird die Verkehrswende, indem der Bürger „erzogen“ werden soll, durch Maßnahmen die dem Verkehrsfluss auf den Hauptverkehrsachsen und der Verkehrsberuhigung in den Wohnquartieren widersprechen.

„Ich habe außer den Worten bislang keine Taten gesehen. Fakt ist, dass die Zähringer Straße schon seit vielen Jahrzehnten den Stadtteil trennt. Fakt ist auch, dass die Bürger im Freiburger Norden vom Umleitungsverkehr für die „Verkehrsberuhigung“ auf der Habsburgerstraße/Waldkircher Straße und Zähringer Straße ein Lied davon singen können“, so Antonio Fusco.

Nun auch noch ein Baugebiet „Höhe“ ohne Entlastung durch die Wildtalspange. Der Baustellenverkehr des angepeilten Baugebiets wird ein Desaster für den Norden, da hilft auch kein 3. oder 4. Verkehrsgutachten der Stadt! Wer Gutachten in Auftrag gibt und bezahlt, der bestimmt meist den Ausgang. Die Bauplanung auf der Höhe steht wegen der „Absage“ der Wildtalspange nicht zur Disposition. Damit würde ja ein Bärendienst der Wohnungsbaupolitik erwiesen.  Allerdings kann die dichte Bebauung dann nicht bestehen bleiben. Wenn, dann muss wohl abgespeckt werden! Die Belastungen sind den Anwohnern nicht zu vermitteln.

OB Horn wollte beim „OB vor Ort Termin“ ganzheitlich ein Konzept entwickeln. Dann beginnt die Planerei von vorne und die notwendige Realisierung längst vorliegender Realisierungsvorschläge werden auf unbestimmte Zeit erneut wieder verschoben. Die Leidtragenden sind die Bewohner in den Wohnquartieren der gesamten Nordstadt.

Wir Zähringer haben vor 900 Jahren entscheidend mitgewirkt bei der Gründung unserer Stadt. Wir sind aber nicht gewillt, bei den dringend anstehenden Infrastrukturprojekten nun abgehängt zu werden. Die CDU Zähringen fordert die Stadtverwaltung auf, endlich mit dem Bau zu beginnen. Im Norden mit der Zufuhr an der Zinkmattenstr. und am Komturplatz mit der stadtauswärts fahrenden neuen B 3. Geplant ist jetzt lang genug !

 

 

 

Am 19. Januar 2020 fand im Bürgerhaus Zähringen der traditionelle Neujahresempfang des Kreisverbandes der CDU Freiburg statt. 

Neben zahlreichen Ehrengästen fand die Veranstaltung großen Zuspruch von den Parteimitgliedern und Gästen.

Alle Plätze waren belegt und die Logen mussten sogar geöffnet werden, damit alle einen Sitzplatz fanden. 

Der Kreisvorsitzende Bernhard Rotzinger eröffnete die Veranstaltung und begrüsste die Anwesenden. 

Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr beleuchtete er die aktuelle Situation im Gemeinderat. 

Dem folgten Inhaltlich auch die Fraktionsvorsitzende Caro Jänckner und Finanzbügermeister Stefan Breiter. 

Leider war der Hauptredner Andreas Jung aus persönlichen Gründen verhindert und somit übernahm unser Bundestagsabgeordneter Matern von Marschall vertretungsweise diesen Part. 

Rhetorisch gekonnt und fachmännisch kompetent nahm er zu aktuellen Themen der Bundes- und Europapolitik Stellung. 

Der  Ehrenamtspreis wurde an den Freiburger Verein „Cocon“ verliehen. Dieser Verein kümmert sich u.a. Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Wer sich näher über diesen Verein informieren möchte bitte hier klicken. Sie erhielten einen Scheck in Höhe von 1.500,00 € um die Arbeit weiter erfolgreich fortführen zu können. 

Untermalt wurde die Veranstaltung musikalisch von einem Saxophon Orchester der Freiburger Musikhochschule. 

Alles in allem war es eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit wichtigen Informationen und interessanten Redebeiträgen. 

Nachfolgend finden sie einige Impressionen von der Veranstaltung. 

CDU Stadtratsfraktion fordert die Stadtverwaltung zum handeln auf.

Mit großer Entschiedenheit fordert die CDU-Gemeinderatsfraktion Oberbürgermeister Horn und Stadtverwaltung auf, endlich mit dem bereits im Grundsatz beschlossenen Neubau der B 3 -neu- und der Wildtalspange zu beginnen. 

Damit wird nicht nur eine Verbesserung der Verkehrssituation in Zähringen erreicht, sondern auch ein erheblicher Beitrag zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes und eine Verkehrsberuhigung in der Wohngebieten erreicht. 

Unsere Forderungen, die  in der Veranstaltung „Verkehrsforum Freiburg Nord“ im März 2019 insbesondere durch die anwesenden Bürger verdeutlicht wurden, sind nun von der CDU Gemeinderatsfraktion gehört worden. 

Wir werden nicht ruhen und uns auch weiterhin für eine schnelle Umsetzung der Bauarbeiten einsetzen, damit die Bürgerinnen und Bürger und die Umwelt in Zähringen entlastet werden. 

Ihre CDU Zähringen !

Den genauen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier !

 
 

CDU Stadtratsfraktion fordert die Stadtverwaltung zum handeln auf


Mit großer Entschiedenheit fordert die CDU-Gemeinderatsfraktion Oberbürgermeister Horn und Stadtverwaltung auf, endlich mit dem bereits im Grundsatz beschlossenen Neubau der B 3 -neu- und der Wildtalspange zu beginnen. Damit wird nicht nur eine Verbesserung der Verkehrssituation in Zähringen erreicht, sondern auch ein erheblicher Beitrag zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes und eine Verkehrsberuhigung in der Wohngebieten erreicht.
„Mit diesem Nachdruck setzt die CDU auch die Forderungen aus dem im März diesen Jahres durchgeführten Verkehrsforums Freiburg Nord um“ so der Vorsitzende der CDU Zähringen Antonio Fusco.

Verkehrssituation Schulweg Burgdorfer Weg

Anfang Februar war am Burgdorfer Weg/Reutebachgasse ein Ortstermin. Beteiligt waren u.a. Elternvertreter der Emil-Gött-Schule, des St. Blasius Kindergartens, vom Bürgerverein Zähringen und Vertretern von Straßenverkehrsbehörde, Tiefbauamt und Polizeipräsidium. Grund waren Elternbeschwerden von Schul- und Kindergartenkindern. Diese gingen auch bei uns ein. Problempunkt ist der oben einsehbare Querungsbereich der Fußgänger. Unsere Stellungnahme als Ortsverband dazu:

1. Die Querungsstelle muss baulich umgestaltet werden. Die oben einsehbaren „Randsteine“ fördern die Ansicht, dass der Radfahrer hier Vorrang hat. Diese sollten quer zum Radweg, entlang des Gehwegs angebracht werden, um optisch die Verkehrsführung deutlich zu machen.

2. Wir fordern eine optische, daher farbliche Abhebung, damit „allen“ Verkehrsteilnehmern die Gefahrensituation deutlich gemacht wird. Die Einfärbung könnte wie bei den Gefahrenstellen Rad rot sein. Bevorzugt wird aber eine gelbe Einfärbung, da dies auch bei vorläufigen Gefahrenstellen gemäß der StVO möglich ist.

3. Schul- und Kindergartenkindern stehen als schwache Verkehrsteilnehmer unter besonderem Schutz. Daher muss sich der andere Straßenverkehr hinsichtlich Fahrweise und Geschwindigkeit so bewegen, dass eine Gefährdung ausgeschlossen ist. Es bleibt zu prüfen, ob der Burgdorfer Weg nicht als Verkehrsberuhigter Bereich auszulegen ist. Dagegen spricht die vorhandene Radschnellweg, da dadurch der fließende Verkehr ausgebremst wird. Andererseits müssen die Radfahrer an der Einfahrt Burgdorfer Weg zur Reutebachgasse sich dem Vorrang der anderen Verkehrsteilnehmer unterordnen. Die „Schwellen“ haben bei den Radfahrern keine Wirkung. Neben den Radfahrern können sich auch Gefahren durch den motorisierten Verkehr ergeben. Derzeit ist der Burgdorfer Weg eine Tempo 30 Zone. Die zulässige Geschwindigkeit entspricht nicht dem Gefahrenpotential. In Abwägung der unterschiedlichen Interessen wird daher eine vorläufige Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs entlang des Burgdorfer Wegs befürwortet. Bedenken der Ämter, dass an Steigungen dies nicht umsetzbar sei, sind unbegründet. Der Kirchweg ist als verkehrsberuhigter Bereich etwa 100m entfernt und auch nicht eben.

4. Beim Ortstermin für persönlichen Unmut sorgten Aussagen,, dass durch die rechtlichen Einschränkungen sich die Radfahrer auch nicht an die Regeln halten werden. Diese Einschätzung entspricht dem Vorgehen von Herrn Ueckermann als Leiter des Garten- und Tiefbauamtes, welcher im Hinblick der Rotlichtregelung für Radfahrer Ausnahmen erreichen möchte. Regeln gelten für alle Verkehrsteilnehmer und sind nicht Verhaltensempfehlungen. Allein die Aussage würde bedeuten, dass es in Freiburg keinen Regeln für Radfahrern bedürfte, weil diese sowieso nicht überwacht werden.

5. Enttäuschend ist der Schulwegplan für die Emil-Gött-Schule. Insbesondere Schulwegpläne sollen Gefahrenstellen deutlich herausstellen und Kindern sensibilisieren. Der im Internet einsehbare Schulwegplan des Garten- und Tiefbauamtes für die Grundschule ist lückenhaft und macht die Gefahrenstellen „nicht“ deutlich. Er ist daher nicht mehr als eine gewöhnliche Karte!

6. Der Gehwegbereich entlang der Reutebachgasse ist auf der südlichen Seite zu schmal. Die Unsicherheit der Kinder führt dazu, dass sie vielfach zweimal den Fußgängerüberweg benutzen. Wäre es denkbar, dass der parkende Verkehr sich zwischen den beiden Fußgängerüberwegen nicht an der Nordseite orientiert, sondern an der Südseite? Dann würden die Kinder mehr Sicherheit haben und bräuchten nicht die Straße queren.

7. Die Planungen des Baugebietes Höhe laufen, auch wenn es zahlreiche Einsprüche gibt. Es ist zu vermuten, dass der Baustellenverkehr auch durch die Reutebachgasse verlaufen wird. Wir machen uns Sorgen, dass erst dann sich Gedanken um die Verkehrssicherheit der Kinder gemacht wird.

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