Mobilitäts- und Infrastrukturprojekt B 3 -neu- in Freiburg darf nicht unter den Tisch fallen

Mai 18, 2020

Ja, die Welt wird sich durch die CORONA-Pandemie verändern, der motorisierte Verkehr aber auch in Freiburg  nicht verschwinden. Vielmehr zeigt sich, dass dadurch der Individualverkehr weiter an Bedeutung zulegen wird. Es gilt bei der Thematik Verkehrsinfrastruktur nicht die Augen zu schließen, sondern sich der Probleme anzunehmen und diese zu lösen.

„Die Freiburger Kommunalpolitik darf wichtige Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die  B 3 -neu- nicht nochmal zur Disposition stellen. Seit Jahrzehnten zählt diese Straßenbaumaßnahme zu den Hauptforderungen der nördlichen Freiburger Stadtteile“ so Antonio Fusco, Vorsitzender der CDU Zähringen. Der Kraftfahrzeugverkehr aus den nördlichen Umlandgemeinden nach Freiburg wird auch in Zukunft weiter große Bedeutung haben. Die voranschreitende Verdichtung der Wohngebiete im gesamten Freiburger Norden führt zu einer erheblichen Ausdehnung des Quellverkehres. Der Stadtteil Zähringen ist nach wie vor durch die Zähringer Straße geteilt. Der Durchgangsverkehr nutzt vermehrt den „schnellen“ Weg durch die ampelfreien, unüberwachten Straßen in den Wohngebieten, anstatt die geschwindigkeitsreduzierten Hauptverkehrsrouten zu nutzen.  Einen wichtigen Beitrag zur Beseitigung dieser Malaise und Bündelung des motorisierten Verkehrs bringt die Umsetzung der B 3 -neu-.

Wenn jetzt die Priorisierung kommunaler Projekte auf die Agenda des Gemeinderates kommt, muss die längst fällige Realisierung dieser Verkehrsmaßnahme, zum Schutz der Bevölkerung, zur Entlastung der Umwelt und zur Förderung der ansässigen Wirtschaft, bevorzugt realisiert werden. Es geht auch darum, verkehrspolitisch nicht nur stur auf die Ost-/Westverbindung in unserer Stadt zu schauen und den Blick mehr nach Norden zu richten. Die CDU Zähringen fordert daher vom Gemeinderat und der Stadtverwaltung, das geplante Verkehrsprojekt B 3 -neu- nach wie vor zu priorisieren und umzusetzen. Fördermittel dazu sind zugesagt und die Planungen liegen seit Jahrzehnten in den Schubladen. Jetzt müssen diese endlich geöffnet werden, so Antonio Fusco.

Bei in den kommenden Jahren zu erwartenden verminderten Steuereinnahmen ist bei der städtischen Fiskalpolitik die Ausrichtung auf investive Ausgaben zu legen.

 

                                                                                                

 

Antonio Fusco

Vorsitzender CDU Freiburg-Zähringen

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