Aktuelles

Gefahrensituation Schul-/Kindergartenweg

Burgdorferweg/Reutebachgasse

Aktueller Stand: 15.03.2019

Mittlerweile liegt das Protokoll der Stadt vor. Es wurden alle Vorschläge abgelehnt. Unverständlich erscheint auch die Argumentation des Tiefbauamtes, dass der Radverkehr, von Süden kommend, Vorrang gegenüber den Fußgängern auf dem Gehweg haben soll. Das Verkehrsrecht sieht dies anders, daher werden wir dort nachhaken.

21.02.2019

Verkehrssituation Schulweg Burgdorfer Weg

Anfang Februar war am Burgdorfer Weg/Reutebachgasse ein Ortstermin. Beteiligt waren u.a. Elternvertreter der Emil-Gött-Schule, des St. Blasius Kindergartens, vom Bürgerverein Zähringen und Vertretern von Straßenverkehrsbehörde, Tiefbauamt und Polizeipräsidium. Grund waren Elternbeschwerden von Schul- und Kindergartenkindern. Diese gingen auch bei uns ein. Problempunkt ist der oben einsehbare Querungsbereich der Fußgänger. Unsere Stellungnahme als Ortsverband dazu:

1. Die Querungsstelle muss baulich umgestaltet werden. Die oben einsehbaren „Randsteine“ fördern die Ansicht, dass der Radfahrer hier Vorrang hat. Diese sollten quer zum Radweg, entlang des Gehwegs angebracht werden, um optisch die Verkehrsführung deutlich zu machen.

2. Wir fordern eine optische, daher farbliche Abhebung, damit „allen“ Verkehrsteilnehmern die Gefahrensituation deutlich gemacht wird. Die Einfärbung könnte wie bei den Gefahrenstellen Rad rot sein. Bevorzugt wird aber eine gelbe Einfärbung, da dies auch bei vorläufigen Gefahrenstellen gemäß der StVO möglich ist.

3. Schul- und Kindergartenkindern stehen als schwache Verkehrsteilnehmer unter besonderem Schutz. Daher muss sich der andere Straßenverkehr hinsichtlich Fahrweise und Geschwindigkeit so bewegen, dass eine Gefährdung ausgeschlossen ist. Es bleibt zu prüfen, ob der Burgdorfer Weg nicht als Verkehrsberuhigter Bereich auszulegen ist. Dagegen spricht die vorhandene Radschnellweg, da dadurch der fließende Verkehr ausgebremst wird. Andererseits müssen die Radfahrer an der Einfahrt Burgdorfer Weg zur Reutebachgasse sich dem Vorrang der anderen Verkehrsteilnehmer unterordnen. Die „Schwellen“ haben bei den Radfahrern keine Wirkung. Neben den Radfahrern können sich auch Gefahren durch den motorisierten Verkehr ergeben. Derzeit ist der Burgdorfer Weg eine Tempo 30 Zone. Die zulässige Geschwindigkeit entspricht nicht dem Gefahrenpotential. In Abwägung der unterschiedlichen Interessen wird daher eine vorläufige Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs entlang des Burgdorfer Wegs befürwortet. Bedenken der Ämter, dass an Steigungen dies nicht umsetzbar sei, sind unbegründet. Der Kirchweg ist als verkehrsberuhigter Bereich etwa 100m entfernt und auch nicht eben.

4. Beim Ortstermin für persönlichen Unmut sorgten Aussagen,, dass durch die rechtlichen Einschränkungen sich die Radfahrer auch nicht an die Regeln halten werden. Diese Einschätzung entspricht dem Vorgehen von Herrn Ueckermann als Leiter des Garten- und Tiefbauamtes, welcher im Hinblick der Rotlichtregelung für Radfahrer Ausnahmen erreichen möchte. Regeln gelten für alle Verkehrsteilnehmer und sind nicht Verhaltensempfehlungen. Allein die Aussage würde bedeuten, dass es in Freiburg keinen Regeln für Radfahrern bedürfte, weil diese sowieso nicht überwacht werden.

5. Enttäuschend ist der Schulwegplan für die Emil-Gött-Schule. Insbesondere Schulwegpläne sollen Gefahrenstellen deutlich herausstellen und Kindern sensibilisieren. Der im Internet einsehbare Schulwegplan des Garten- und Tiefbauamtes für die Grundschule ist lückenhaft und macht die Gefahrenstellen „nicht“ deutlich. Er ist daher nicht mehr als eine gewöhnliche Karte!

6. Der Gehwegbereich entlang der Reutebachgasse ist auf der südlichen Seite zu schmal. Die Unsicherheit der Kinder führt dazu, dass sie vielfach zweimal den Fußgängerüberweg benutzen. Wäre es denkbar, dass der parkende Verkehr sich zwischen den beiden Fußgängerüberwegen nicht an der Nordseite orientiert, sondern an der Südseite? Dann würden die Kinder mehr Sicherheit haben und bräuchten nicht die Straße queren.

7. Die Planungen des Baugebietes Höhe laufen, auch wenn es zahlreiche Einsprüche gibt. Es ist zu vermuten, dass der Baustellenverkehr auch durch die Reutebachgasse verlaufen wird. Wir machen uns Sorgen, dass erst dann sich Gedanken um die Verkehrssicherheit der Kinder gemacht wird.

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27. Januar 2019

Forderungen der CDU Zähringen beim Beteiligungshaushalt Freiburg

Der Beteiligungshaushalt der Stadt Freiburg ist zu Ende. Wir haben uns u.a. für die beiden Verkehrsprojekte B 3 Nord neu und Wildtalspange eingesetzt.

Antwort des Garten- und Tiefbauamtes Freiburg zu unserem Anliegen Wildtalspange:

Die Konzeption der Querspange Wildtal entstand vor vielen Jahren mit dem Ziel einer kleinräumigen Verkehrsentlastung, insbesondere zugunsten der Wildtalstraße, Bernlappstraße und der Reutebachgasse. Das Ziel sollte durch eine leistungsfähige und verkehrlich attraktive Querverbindung von Wildtal her in Richtung Gundelfinger und Zähringer Straße erreicht werden. Für die Straßen östlich der Rheintalbahn (z.B. Pochgasse, Burgackerweg) entsteht durch die Querspange Wildtal keine Verkehrsentlastung.
Im Rahmen der Planungen für das Baugebiet Höhe wurde die verkehrliche Situation sehr eingehend überprüft und gutachterliche beurteilt. Für die Realisierung des Baugebiets Höhe ist der Bau der Wildtalspange nicht erforderlich. Die Wildtalspange ist weiterhin Bestandteil des vom Gemeinderat beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan.

Unser Kommentar zur Antwort Tiefbauamt : 

Die Planung ist u.a.  im Verkehrsentwicklungsplan und Radverkehrskonzept 2020 aufgenommen worden. Das Wort „sollte“ bei der Zielvorgabe ist unserer Ansicht falsch, denn es „wird“ damit leistungsfähiger. Der motorisierte Verkehr wird seiner Bestimmung nach auf die Hauptverkehrsachse geleitet. Die Verkehrsentlastung für die nördlichen Straßen entsteht dadurch, dass bei der Bebauung Höhe der Verkehr eben nicht über diese Straßen (Pochgasse, Höheweg und Burgackerweg) verläuft. Das gilt auch für den Baustellenverkehr! Die gutachterliche Planung war eben nicht eindeutig, da von mehreren Gutachten nur das Letzte sich positiv geäußert hat. Herr von Kirchbach hat bei seiner Neujahrsansprache vor einigen Wochen ein neues ganzheitliches Verkehrsgutachten in Aussicht gestellt. Komisch, dass das Tiefbauamt dies nicht weiß! Selbstverständlich ist die Wildtalspange Bestandteil des Verkehrsentwicklungsplans. Dieser Satz ist absolut überflüssig, da dieser Punkt festgeschrieben und vom Gemeinderat beschlossen wurde. Erst die weitere Entwicklungsplanung nach 2020 könnte dies infrage stellen.  Das Antwortschreiben des Garten- und Tiefbauamtes Freiburg ist zum Antrag hin nichtssagend und oberflächlich.

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Zähringer CDU beim Neujahrsempfang in Zähringen beteiligt

13. Januar  2019

Zahlreich war die Teilnahme vieler CDU Vorstandsmitglieder am Neujahrsempfang des Bürgervereins am 13. Januar im Gemeindezentrum St.Blasius unter Leitung des Vorsitzenden Antonio Fusco. In seiner Begleitung waren die Stadträte Irmgard Waldner und Martin Kotterer, sowie die Gemeinderatskandidaten Peter Kleefass und Patrick Bronner.

Bürgervereinsvorsitzender Holger Männer kommentierte in seinem Rück- und Ausblick die derzeit drängenden Themen im Stadtteil. Gerade Patenstadtrat Martin Kotterer hat sich in den vergangenen Jahren mit hohem persönlichen Einsatz für die Belange Zähringens eingebracht. „Jetzt können wohl Früchte dieses Engagements geerntet werden“, so Antonio Fusco. Die Beteiligung an diesen Auseinandersetzungen prägt seit vielen Jahren die Arbeit der Zähringer CDU.  Erfreulich daher, dass der Offenlagebeschluss zum Straßenbauwerk B 3 -neu- noch in diesem Jahr erfolgen soll.

Auch über die Arbeit von Peter Kleefass im Projekt „Quartiersarbeit“ ist eine positive Nachricht zu vermitteln. Es wird künftig für diese Arbeit eine Personalstelle geben. Die Realisierung ist für das Jahr 2020 geplant.

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Umfrage:

Was halten Sie von einer Beleuchtung des Harbuckwegs, von der Wendeplatte bis Waldspielplatz?

Wir sehen, dass dieser Weg neben Spaziergängern auch Rad Fahrenden als Schul- oder Arbeitsweg dient. Wäre das eine gute Initiative zur Steigerung des Sicherheitsgefühls oder unnötig?

Stimmen Sie aber, Link über den QR-Code

oder in Facebook     

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Pressemitteilung CDU-Zähringen vom 17.10.2018

 

Hör-zu-Tour in Zähringen

Als Ergebnis einer Hör-zu-Tour aufgrund von Klagen aus der Bevölkerung zum Parken in Zähringen, werden die vorgetragenen Klagen zu einer Überprüfung durch die Stadtverwaltung führen.  Die CDU Zähringen, vertreten durch den Vorsitzenden Antonio Fusco und CDU Stadtrat Martin Kotterer, stellten sich in einer spontanen Aktion Beschwerden aus der Bevölkerung zu immer wieder auftretenden Parkproblemen in Wohnquartieren.

Drei kritische Schwerpunkte haben sich dabei ergeben. Im Wohngebiet westlich der Zähringer Str. gab es Klagen hinsichtlich des Schleichwegverkehr bei verstopfter Zähringer Str. und über zu schnelles Fahren.  Bewohner befürchteten bei Veränderungen der Parksituation allerdings bei  auch, dass die Bewirtschaftungsmaßnahmen zu einer finanziellen Mehrbelastung führen, ohne die Garantie eines Parkplatzes zu erhalten. Vor allem muss dann auf die Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln durch entsprechende Kontrollen gedrungen werden.

Für den bereits übervollen neuen Parkplatz beim Bürgerhaus, entlang des Sportgeländes sollte eine Parkzeitbegrenzung mit Hilfe von Parkscheiben angestrebt werden. Die Parkplätze werden mehrheitlich durch die Anwohner der neuen Gebäude und als P+R genutzt und stehen damit nicht dem Sport bei der Alemannia oder Besuchern des Bürgerhauses zur Verfügung.

Temperamentvoll Diskussionen ergaben sich mit den Bürgern am Eck Wildtalstr./Reutebachgasse. Die Forderungen bezogen sich auf die verbliebenen Parkplätze in der Wildtalstr. zwischen Pochgasse und Reutebachgasse. Für diesen Bereich wurde ebenfalls eine zeitlich begrenzte Beparkung mit Hilfe von Parkscheiben gefordert. Die Maßnahmen müssen aber auch einer Überprüfung durch den Gemeindevollzugsdienst unterzogen werden, so die Forderung aus der Bevölkerung.

Große Sorgen machten sich die Bürgerinnen und Bürger über die künftig zu erwartende hochriskante Verkehrsentwicklung bei der Bebauung „Höhe“. Massiv und eindringlich wurde vor einem Verkehrskollaps in der Pochgasse gewarnt. Es muss hier auf eine neue Bewertung der Verkehrssituation gedrungen werden.

Die vorgetragenen Forderungen werden durch Kotterer und Fusco zu entsprechenden Anfragen und Forderungen gegenüber der Stadtverwaltung führen. Über das Ergebnis wird berichtet werden. Weitere „Hör-zu-Termine“ sind vorgesehen.